Reichspogromnacht in Zweibrücken

Reichspogromnacht in Zweibrücken - Gedenkveranstaltung am Pfälzischen Oberlandesgericht zur 80. Wiederkehr am 09. und 10. November 2018

Am 09./10. November 2018 jährt sich zum 80. Mal die Reichspogromnacht, die auch in der Stadt Zweibrücken zur Zerstörung der Synagoge, zur Plünderung jüdischer Geschäfte und zur Misshandlung jüdischer Mitbürger führte.

Hierzu findet am Freitag, 09. November 2018, ab 19.00 Uhr im Zweibrücker Herzogsschloss, dem Dienstsitz des Pfälzischen Oberlandesgerichts und der Generalstaatsanwaltschaft, eine Podiumsdiskussion mit Publikumsbeteiligung statt, mit der die Geschehnisse am 09./10. November 1938 und die rechtliche Aufarbeitung der Ereignisse in den Jahren 1938/1939 sowie nach dem 2. Weltkrieg dargestellt und beurteilt werden. Es diskutieren der Präsident des Pfälzischen Oberlandesgerichts Zweibrücken, Bernhard Thurn, der Generalstaatsanwalt in Zweibrücken, Martin Graßhoff, die Leiterin des Stadtarchivs Zweibrücken, Dr. Charlotte Glück, und der Leiter des Landesarchivs Speyer, Dr. Walter Rummel.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zu dieser öffentlichen Veranstaltung eingeladen.

Die Podiumsdiskussion ist Teil einer größeren Gedenkveranstaltung der Stadt Zweibrücken, des Ökumenischen Arbeitskreises, des Historischen Vereins Zweibrücken, des Bündnisses Buntes Zweibrücken und der Justiz in Zweibrücken. Die Gedenkveranstaltung startet am 09. November 2018 um 17.00 Uhr mit einer ca. 45-minütigen Stadtführung durch das jüdische Zweibrücken. Im Anschluss daran gedenken die Veranstalter am Synagogenplatz, dem Standort der Zweibrücker Synagoge, der Zerstörung des Gebäudes und der Misshandlung jüdischer Mitbürger. Am Samstag, 10. November 2018, schließt sich in der Zeit von 11.00 Uhr bis 12.00 Uhr eine Informationsveranstaltung mit Musik am Hallplatzbrunnen in Zweibrücken an.